Selbstevaluation

Das von wip selbstgewählte Querschnittsformat der Selbstevaluierung (SE) betrifft die Planungs- und Durchführungselemente der Module und A3 und wird die kontinuierlichen Selbstreflexionen der MitarbeiterInnen garantieren, was zur Qualitätssicherung der Produkte und Leistungen für die und mit den Zielgruppen der EP beitragen wird.

Die formative (im Unterschied zur bilanzierenden) Selbstevaluierung bietet u.a. eine Methode zur Überprüfung der gestellten Arbeitsziele, der Nützlichkeit der Massnahmen und des Funktionierens der Kooperation in den Teams an.

Somit werden die meisten Vorhaben selbstevaluiert. Dieses Verfahren, das eine systematische Selbstreflektion und Qualitätssicherung der einzelnen Vorhaben gewährleisten soll, wird unterstützt durch die (hier sogenannte) Interne Evaluatorin (IE). Sie betreut wissenschaftlich beratend und/oder supervisorisch begleitend die Prozesse der Selbstevaluation. Wir nennen diese Kombination SE/IE.

In der Beginnphase (also 2005) gibt es 2 Tages-Workshops für alle Mitarbeitenden zur Einführung in die Methode der Evaluation im Allgemeinen (1) und die Verfahrensweise der Selbstevaluation im Besonderen (2). Ebenso für alle verbindlich ist ein Workshoptag in der Mitte 2006, der einer Zwischenreflexion und dem Erfahrungsaustausch zum evaluatorischen Arbeitsprozess dient. Gegen Ende der EPwird es einen gemeinsamen Tag zur Endbilanzierung der SE/IE und damit zu einem Teilprozess von wip insgesamt geben. Die IE gestaltet und verfasst hierzu die Berichte (Reflexionsprodukt). Für die Einzelbetreuung ist folgendes Procedere geplant: durchschnittlich ein monatliches Teffen je Team, mit Protokollierung durch die SE-verantwortlichen sowie der Übernahme des Berichtswesen aus der IE-perspektive.

Ein wesentlicher Bestandteil der SE/IE ist die Stärkung und Erweiterung der Handlungskompetenzen der ProtagonistInnen und die Förderung selbstkritischer Perspektiven.

Denn dieses Vorhaben unterstützt also den Prozess der Selbstkontrolle, der Selbstreflexion, der Selbstqualifizierung, mithin einer Qualitätssicherung des eigenen Arbeitens und damit der Nachhaltigkeit.

Gerade für die Bekämpfung der Rassismen am Arbeitsmarkt sind verbindliche Prozesse kontinuierlicher Selbstreflexion ein wichtiger – wenn bislang auch wenig praktizierter – Bestandteil dieses Ziels.

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