IKT – Strategie

Informations- und Kommunikationstechnologien sollen Kommunikation erleichtern und beschleunigen. Dem stehen Barrieren entgegen, die den Zugang zu IKT behindern. Dies sind

  • mangelndes technisches Wissen,
  • mangelnde Ressourcen (technische Ausstattung)
  • mangelnde Sprachbeherrschung

Diese Barrieren verstärken wiederum soziale Kluft zwischen jenen, die an der Geschwindigkeit einer modernen dynamischen Gesellschaft teilzunehmen imstande sind, weil sie über technisches Wissen, Ressourcen und Sprachbeherrschung verfügen und jenen, die von der einen oder anderen Barriere an der Nutzung von IKT gehindert sind.

Work in process arbeitet an der Bekämpfung von Rassismen am Arbeitsmarkt. Insoferne sind insbesondere jene “digitalen” Erweiterungen von sozialer Kluft ins Visier zu nehmen, die gegen rassistisch diskriminierte Gruppen wirken. Spezifische Bedürfnisse der Zielgruppen von work in process sind insbesondere festzumachen an Fremdsprachen- und Textkompetenzen.

Über EP hinausgehende spezifische Modelle: IKT-Beauftragte

Die Voraussetzung für weitere Anwendungen von IKT ist die Fähigkeit zur Nutzung. Die EP möchte mit ihrer IKT Strategie für alle Beteiligten Informationen möglichst einfach bereitstellen. Dafür bedarf es z.B. die Kenntnis zur Benutzung von Textverarbeitungs-software oder Tabellenkalkulation. Diese und ähnliche Fertigkeiten müssen geschult und trainiert werden, da der IKT-Sektor derzeit noch rasche Entwicklungsfortschritte durchläuft, wie dies durch die ständig neuen Softwarereleases sichtbar wird. Dabei werden nicht nur Programmfehler ausgebessert und Algorithmen optimiert, sondern auch neue Funktionalitäten hinzugefügt, das UserInnen-Interface verändert usw., also Eigenschaften verändert, die ungeübte BenutzerInnen verzweifeln lassen. Dadurch steigt das Frustrationserlebnis und eine Weigerung, sich mit IKT auseinander zu setzen. Einen niederschwelligen, zielgruppenorientierten Einstieg in IKT hält wip für einen zielführenden Weg, um diese Technologien auch in Kooperationsverhältnissen von Selbstorganisationen stärker zu nutzen.

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