Frauenquote in Führungspositionen per Gesetz?

Die Diskussion in Deutschland…

In Deutschland wird aktuell diskutiert, ob der Anteil an weiblichen Führungskräften in Unternehmen gesetzlich durchgesetzt werden sollte. Einen Artikel, der die Diskussion in Deutschland ziemlich schön zusammenfasst findet sich unter http://www.t-online-business.de/frauen-in-die-chefetagen-was-sich-in-firmen-und-politik-dafuer-aendern-muss/id_45467748/index.

WORK-IN-PROCESS.at ist der Meinung, dass es der richtige Weg ist, eine Diskussion zu dem Thema anzustoßen. Allerdings ist eine Diskussion auf Grund einer gesetzlichen Regelung einer Frauenquote in Unternehmen nicht erwünscht. Frauen und Männer sind zu gleichen Leistungen fähig. Daher ist es wünschenswert, dass sich die besten etablieren und solche Positionen besetzen – unabhängig vom Geschlecht.

Der erste Schritt wurde in Deutschland bereits vor einigen Jahren mit dem AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) auf den Weg gebracht. Stellengesuche in Zeitungen oder auch im Internet müssen jeweils konkret für beide Geschlechter ausgeschrieben werden. Der beispielhafte Blick auf die Jobbörse www.spirofrog.de macht eine Umsetzung dieser gesetzlichen Vorgabe sehr schön deutlich: Die Kennzeichnung (m/w) hinter den Stellengesuchen steht für männlich / weiblich und genügt dem deutschen Gesetz.

… und wir in Österreich!

Da gibt es nur durchweg Positives zu berichten. Auf www.kathweb.de heißt es: “Frauen haben ihre Freiheit entdeckt und diese Freiheit in die Welt getragen.”. Im direkten Vergleich mit Deutschland stehen wir in Sachen Gleichberechtigung deutlich besser dar. Denn weiterhin wird auf der Seite kathweb.de berichtet: “Frauen hätten gleiche Rechte errungen, alte Rollenbilder aufgebrochen, Einfluss gewonnen und neue Möglichkeiten für sich geschaffen, sagte die kfb-Vorsitzende.”.

 

Both comments and pings are currently closed.

Comments are closed.